Böser Verdacht: Schalke im Jahr 1904 offenbar nur gegründet, um Postillon Steilvorlagen für Fußballartikel zu liefern

Gelsenkirchen, Fürth (ppa) - Bahnt sich im deutschen Fußball ein Riesen-Skandal an? Nachdem Schalke 04 am letzten Samstag mit 0:3 in Berlin unterging und somit im mittlerweile 30. Spiel ohne Bundesliga-Sieg bleibt, mehren sich die Vermutungen, dass der Traditionsklub aus dem Ruhrpott womöglich seinerzeit nur gegründet wurde, damit der Postillon Beiträge über dessen dauerhafte Erfolglosigkeit schreiben kann.

 

Auf Nachfrage von Postillleaks erklären gleich mehrere Sportreporter, dass sie sich die anhaltende Negativ-Serie des Reviervereins nicht mehr anders erklären können.

"Im Nachgang betrachtet gab es da doch viele Unregelmäßigkeiten", so Stephan Weils vom Fußball-Magazin 11 Freunde, "erst werden die seit 1958 kein Meister mehr, was ja schon ein ziemlich genialer Running-Gag vom Postillon sein könnte, dann holen die zum 17. Mal Huub Stevens für gerade mal ein lächerliches Spiel aus dem Ruhestand zurück und jetzt will man offenbar den ewigen Rekord von Tasmania Berlin aus der Saison 1965/66 einstellen."

Bekam für ein Spiel 4 Millionen Euro und vermutlich ein Postillon-Minus-Abo: Huub Stevens
Bekam für ein Spiel 4 Millionen Euro und vermutlich ein Postillon-Minus-Abo: Huub Stevens

Auch Experte Marcel Reif erklärt: "Viele Ereignisse aus der Schalker Vergangenheit erscheinen nun doch in einem ganz anderen Licht. Der UEFA-Cup-Sieg 1997 wirkt heute wie eine perfide Ablenkung, um die Leserinnen und Leser des Postillon irrezuleiten."

Selbst das Herzschlagfinale im Jahr 2001, wo Bayern München den Schalkern in der allerletzter Sekunde durch einen umstrittenen Freistoß im Spiel gegen den HSV noch die Schale abluchste, mutet beim genaueren Hinsehen jetzt eher wie eine Postillon-Pointe an.

 

Warum die Allianz des Nachrichtenmagazins aus Fürth und dem Fußballclub aus NRW nun so offenkundig zu Tage tritt, ist noch rätselhaft. Experten gehen davon aus, dass der Postillon den Wegfall des zweitklassigen HSV auf seiner Internetseite zu kompensieren versucht. Stephan Weils würde es jedenfalls nicht wundern, wenn Schalke die Saison mit 04 Punkten beendet, passend zum Vereinsnamen.

Das sei so Weils, typischer Postillon-Humor.

 

Beim Revierrivalen aus Dortmund ist man hingegen froh: "Hätte ja auch uns treffen können, zum Glück wurde der BVB erst fünf Jahre später gegründet", so ein erleichterter Aki Watzke. 

 

Ob sich für die Mittäterschaft des Postillon Beweise in der Gründungsurkunde von Schalke 04 finden lassen und ob die Bundesligasaison aus Gründen der Wettbewerbsverzerrung wiederholt werden muss: Damit werden sich wohl in Zukunft Anwälte und Gerichte beschäftigen.

SG; Foto (M): Shutterstock

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